ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)

BG Kliniken Akademie

Themen
zurück

ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)

Weitere Kursinformationen

Ärzte, pflegerisches Personal und Therapeuten, aus dem Bereich Zentrum für Rehabilitationsmedizin (ZRH)

  1. Funktionale Gesundheit 1.1 Funktionale Gesundheit und Normalitätskonzept

1.2 Kontextfaktoren und funktionale Gesundheit

1.3 Personbezogene Faktoren

 

  1. Konzepte der ICF 2.1 Körperfunktionen und Körperstrukturen

2.2 Aktivitäten

2.3 Teilhabe

2.4 Umweltbedingte Faktoren

2.5 Handlungstheoretischer Ansatz: Leistungsfähigkeit, Gegebenheiten der Umwelt, Wille und Handlung

2.6 Leistungsfähigkeit und Leistung

 

  1. ICF als Klassifikation: Komponenten, Klassifikationen und Beurteilungsmerkmale
  2. Bedeutung, Ziele und Grenzen der ICF
  3. ICF-Checkliste
  4. Reha-Richtlinien (Formular 61)
  5. Erarbeitung eigener, fachspezifischer ICF-gestützter Assessments

 

Die gesamten Inhalte werden durch praktische Exkurse gestützt.

Die Fortbildungszeit wird didaktisch strukturiert durch inhaltliche Impulse, praktischen Transfer und Reflexion.

 

Die ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health, WHO 2001) ist als Nachfolgerin der ICIDH eine Klassifikation der funktionalen Gesundheit und ihrer Beeinträchtigungen, die das bio-psycho-soziale Modell und somit die Lebenswirklichkeit betroffener Menschen viel besser und umfänglicher berücksichtigt.

Die Philosophie der ICF ist nicht völlig neu und unterstützt vielleicht Ihr „das habe ich doch schon immer so gemacht“. Sie hat jedoch dieses intuitive Denken und Handeln systematisiert und begrifflich formuliert. Sie leisten sehr oft in ganz kurzer Zeit mehr als nur medizinisches Denken und Handeln, sondern erfassen eine sehr komplexe Situation und reagieren adäquat. Die ICF stellt den Bereichen Medizin, Psychologie, Sozialarbeit, Reha-Beratung, Reha-Technologie, Behindertenpädagogik, Behindertenpolitik, Behindertenrecht, allen Gesundheitsprofessionen und Dokumentation und Forschung eine einheitliche Sprache zu Verfügung, die national und international Gültigkeit hat.

Sowohl im Neunten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB iX) – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen als auch in den 2004 in Kraft getretenen Rehabilitationsrichtlinien nach § 92 Abs.1 Satz 2 Nr.8 SGB V des gemeinsamen Bundesausschusses wird die ICF berücksichtigt. Vertragsärzte der Krankenversicherung (KV) sind nur dann berechtigt, Reha-Leistungen der KV zu verordnen, wenn sie über besondere Qualifikationen, eingeschlossen Kenntnisse zur ICF, verfügen. Der komplexe Ansatz der Rehabilitationsleistungen muss ICF-basiert und teilhabeorientiert sein.

Ich lade Sie ein, mit mir gemeinsam in die die ICF-Sprache und das ICF-Denken zu starten. Die Fortbildung ist ein Grundkurs und kann natürlich jederzeit durch einen Kurs oder Kurse zum Denken und Handeln ICF-basierter patientenzentrierter evidenzbasierter Medizin vervollständigt werden. Der Kurs ist kein „Zuhör-Kurs“, sondern ein „Mitmach-Kurs“.

 

Aktuelle Termine

Tag 1: 30.01.2026

12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Tag 2: 31.01.2026

09:00 Uhr - 15:00 Uhr

Präsenzveranstaltung
BG Klinikum Hamburg: Seminarraum Haus E, Hamburg
Externenpreis:

0,- EUR

( Anmeldeschluss: 22.01.2026 )

Ansprechperson

Kontakt-Person-Bild

Lynn Kapral

Referentin Betriebliche Fortbildung 

Sarah Leist

Ansprechpartnerin Betriebliche Fortbildung

Referierende

Prof. Dr. phil.

Gudrun Zimmermann

Studiengangsleitung „Angewandte Therapiewissenschaft“, IB Hochschule für Gesundheit und Soziales